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Das Starkbier - wer hat es eigentlich erfunden?

Mit Aschermittwoch beginnt traditionell bis Ostern die Zeit der Starkbiere – natürlich auch bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan. Gerade in der Fastenzeit braucht es nun mal gehaltvolle Getränke. Und wie die Starkbiere entstanden sind, ist besonders interessant.

Kaum zu glauben, aber das Bockbier ist keine bayerische Erfindung, sondern stammt aus dem ehemaligen Preußen. Im hohen Norden wurde das Bier für den Export nach Bayern und Italien extra stark eingebraut, um es für die Reise haltbar zu machen. Das Bier wurde dadurch sehr teuer und zu einem Luxusgut in Bayern. Um die hohen Importkosten zu sparen, ließ der bayerische Kurfürst Maximilian I. das Bier von Mönchen zuerst auf Burg Trausnitz in Landshut, dann in der Innenstadt in München nachbrauen. Auch für die Klöster war die Starkbierherstellung sehr bedeutsam, denn die Mönche suchten in der Fastenzeit etwas Genussvolles, um trotz des Fastens Nahrhaftes zu sich nehmen zu können. Um hierfür die Freigabe vom Papst zu erhalten, schickten sie ihm ein Probierfass.

Die lange Reise war für das Bier nicht gut

Durch die lange Reise und die Hitze Italiens wurde das Bier auf dem Weg nach Rom sauer. Der Papst probierte, es graute ihm fürchterlich, und er sah das Bockbiertrinken eher als Sühne, denn als Genuss, worauf er die Erlaubnis, in der Fastenzeit Bockbier zu trinken, erteilte. Anders als die mittelalterlichen Mönche trinken wir heute unsere Bockbiere rein aus Liebe zu gutem, geschmackvollen Bier. Die besten Beispiele, wie genussvoll Bockbiere sein können, sind der jährlich ausgezeichnete Weizenbock Vitus und der dunkle Doppelbock Korbinian. Schon probiert?

Weihenstephaner Vitus

Der Vitus ist so etwas wie der Goldjunge der Brauerei Weihenstephan. In den vergangenen Jahren hat der helle Weizenbock diverse Preise abgeräumt – egal, ob beim European Beer Star, bei den World Beer Awards oder bei den Australian International Beer Awards. Trotz eines Alkoholgehalts von 7,7 Prozent sorgt der Weihenstephaner Vitus für einen angenehmen Geschmack. Ein Premium-Bier eben. Sie wollen mehr erfahren? Klicken Sie hier.

Weihenstephaner Korbinian

Ebenso ein Bier für Genießer ist der Doppelbock Korbinian. Mit 7,4 Prozent Alkohol ist er etwas leichter als der Vitus und ein Bier, das hervorragend zu geräuchertem Fleisch oder Fisch passt. Auch dieses Bockbier aus dem Hause der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan konnte bei internationalen Bierwettbewerben glänzen – beispielsweise mit Bronze bei den Australian International Beer Awards in 2018. Mehr Informationen zum Korbinian gefällig? Klicken Sie hier.