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Bis zu 50 Jahre dabei: Brauerei Weihenstephan ehrt verdiente Mitarbeiter

Wer jahrelang beim selben Unternehmen bleibt, macht das aus gutem Grund. Bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, wo mittlerweile über 160 Angestellte beschäftigt sind, ist das Jahr für Jahr Anlass, die Mitarbeiter zu ehren. 2019 gab es sogar ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern: Hermann Schembera ist seit 50 Jahren Teil der Brauerei.

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Schembera, so erzählte Direktor Prof. Dr. Josef Schrädler, ist einer, der „den Treber noch per Hand rausgeschaufelt hat“, jemand, der „die Holzfässer noch selbst abgefüllt hat“. Schrädler sang ein Loblied auf den Jubilar: „Sie sind einfach ein lieber, hilfsbereiter, toller Mensch, ein Unikum. Ich weiß gar nicht, wie viele Zeitalter der Brauerei Sie hier schon miterlebt haben.“ Als Schembera sich seine Urkunde abholte, gab es sogar eine Umarmung vom Chef.

Michael Daschner verrichtet nun schon 40 Jahre lang seine Arbeit in Diensten der Staatsbrauerei Weihenstephan. Den „Spielemacher der Festeabteilung“ nannte Schrädler ihn – und stellte heraus, wie sehr diese Sparte der Brauerei über die Jahre gewachsen ist. Mittlerweile werden im Jahr rund 500 Veranstaltungen von Daschner und seinem Team betreut – eine Mammutaufgabe. „Wenn einer will, dass alles passt, muss er den Herrn Daschner anrufen“, sagte Schrädler. 40 Jahre lang habe er als eines „der Gesichter der Brauerei“ perfekte Arbeit geleistet. Umso mehr bedauert es Schrädler, dass Michael Daschner bald in den Ruhestand gehen wird.

Geehrt wurden aber auch noch viele andere Mitarbeiter. 30 Jahre lang ist Brigitte Schmid nun schon Teil des Unternehmens, 25 Jahre Brauerei hat Irmgard Schwaiger auf dem Buckel, 20 Jahre dabei sind Olaf Baum, Klaus Brunner, Andreas Kirchlechner und Irmgard Westermair und für zehn Jahre Zugehörigkeit erhielten Thomas Kammermaier und Aleksander Cvetkovski Urkunden. Zudem hat Felix Färber die Prüfung zum Brauer und Mälzer bestanden. „Diese langjährige Treue spricht für die Brauerei“, zeigte sich Schrädler sichtlich bewegt. „Ich danke Ihnen allen für Ihren Zusammenhalt.“