Weihenstephaner Logo klein

Brauerei Weihenstephan unterstützt Ärzte

In Zeiten wie diesen muss man zusammenhalten – und die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan freut sich, einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der medizinischen Versorgung in Bayern leisten zu können.

Weihenstephaner - bestes bayerisches Bier

Am vergangenen Freitag wurden in Zusammenarbeit mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns und der Michaeli-Apotheke Moosburg 1500 Liter Desinfektionsmittel zusammengemischt und abgefüllt – mit Ethanol aus der Brauerei Weihenstephan, das beim Entalkoholisierungsprozess der Biere anfällt. Möglich gemacht hat das auch eine Bekanntgabe des Zolls, die besagt, dass ab sofort auch unversteuerter und unvergällter Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmittel verwendet werden darf. Diese Regelung gilt zunächst bis 31. Mai 2020.

Desinfektionsmittel für die Zahnärzte

Dr. Manfred Kinner, Vorstandsmitglied der KZVB, erklärte die Notwendigkeit der Aktion: „Den Zahnärzten in Bayern geht das Desinfektionsmittel aus. Und wir haben keine Möglichkeit, irgendwo noch etwas zu bekommen. Ohne Desinfektionsmittel können wir der Notfallversorgung nicht mehr nachkommen.“ Dann kam die rettende Idee: In Brauereien gebe es doch sicherlich Alkohol, mit dem man für Nachschub der dringend benötigten Mittel in den Zahnarztpraxen sorgen könnte. Ein Anruf bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan genügte. Und am 27. März fanden sich sowohl Apotheker Daniel Schwinning aus Moosburg, Dr. Kinner mit seinem Team, Brauereidirektor Prof. Dr. Josef Schrädler und 1. Braumeister Tobias Zollo an der Brauerei ein – ausgestattet mit tausenden Flaschen und unterstützt von der Werkfeuerwehr Weihenstephan, die für die Sicherheit und die benötigten Pumpsysteme sorgte.

Ethanol aus der Brauerei Weihenstephan

Stundenlang wurde das Desinfektionsmittel aus Ethanol, Glycerin und Wasserstoffperoxid gemischt und passend in die Flaschen abgefüllt. Versorgt werden mit den 1500 Litern nun zunächst die zahnärztlichen Notfallpraxen in ganz Bayern, erklärte Dr. Kinner. Nach Bedarf soll natürlich auch der Landkreis Freising selbst von der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan unterstützt werden, wie Direktor Prof. Dr. Schrädler betonte.