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The Homecoming - die 4. Weihenstephaner Importeurskonferenz

The Homecoming - Unter diesem Motto stand die 4. Weihenstephaner Importeurskonferenz, die in der vergangenen Woche von 4. bis 6. September bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan stattgefunden hat.

Weihenstephaner - bestes bayerisches Bier

Dazu haben sich Vertreter aus 43 Nationen von Australien bis Island bei der ältesten Brauerei der Welt eingefunden. Viele waren schon dabei, als man sich vor zwölf Jahren zum ersten Mal traf – daher war die Konferenz für einen Großteil der Partner ein „Homecoming“.  Nicht ohne Grund wurde nach Weihenstephan eingeladen, denn es hatte sich viel getan.

Los ging es am 4. September mit einer Brauereiführung, die selbstverständlich die Braumeister übernahmen. Besichtigt wurde dabei auch die neue Verpackungsanlage, die seit Januar in Betrieb ist. Für den weiteren Tag wählte man den Weg des Bieres: Denn ist man an der Verpackungsanlage fertig, geht es ins Logistikzentrum, der größten Investition in der fast ein Jahrtausend währenden Geschichte der Brauerei. Hier findet die Verladung der Bierspezialitäten für über 50 Exportmärkte statt. Am Abend stand dann noch der Besuch in den heiligen Hallen der Stadt Freising auf dem Plan: Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher hatte einen Empfang im großen Sitzungssaal des Rathauses organisiert, wo sich die Importeure ins Gästebuch der Stadt eintragen durften.

Tags darauf war die eigentliche Konferenz angesetzt. In den Räumlichkeiten des Getränkewissenschaftlichen Forschungszentrums der TU München in Weihenstephan wurden die Gäste aus dem Ausland von Brauereidirektor Prof. Dr. Josef Schrädler begrüßt, auch Prof. Dr. Thomas Becker, Dekan des Wissenschaftszentrums Weihenstephan, richtete einige Grußworte an die Importeure. Zunächst gab Exportleiter Marcus Englet einen Einblick in die Entwicklung der Brauerei, ehe Magdalena Müller, Doktorandin am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie,  mit einem wissenschaftlichen Vortrag zum Thema alkoholfreie Biere präsentierte. Anschließend zeigten die Partner aus den Niederlanden einen Querschnitt ihrer Arbeit vor Ort. Abschließend stellte Matthias Ebner, Markenbotschafter der Brauerei, seinen Tätigkeitsbereich vor.

Ein besonderer Ausflug stand dann am Freitagvormittag auf dem Programm: Es ging in die Hallertau zum Hof der Familie Rieger. Seit über 30 Jahren liefern die Riegers nun schon Hopfen für die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan. Die Importeure konnten aus nächster Nähe miterleben, wie Hopfen geerntet und verarbeitet wird. Den Abschluss der Konferenz bildete, wie könnte es an diesem Tag auch anders sein, der Besuch des Volksfestes Freising. Bei frisch gezapftem Weihenstephaner Festbier konnten die Partner bayerische Tradition hautnah erleben und die 4. Weihenstephaner Importeurskonferenz ausklingen lassen.