Weihenstephaner Logo klein

Unser 17. Weihenstephaner Bergfest: Besucher trotzen dem Regen

Beim 17. Weihenstephaner Bergfest spielte das Wetter verrückt. Tausende Besucher ließen sich davon aber nicht beirren - und feierten einfach weiter.

Lange hatte man unter der Woche überlegt, ob das Bergfest tatsächlich stattfinden kann. Die Wetterexperten rätselten, hatten selten eine einhellige Meinung - doch um eines kam man auf keinen Fall herum. Irgendwann am Samstag sollte es regnen - da stimmten alle Internetseiten überein. Etwas Regen könnte man beim Bergfest allerdings aushalten. Und so war die Entscheidung Mitte der Woche gefallen: "Wir ziehen es durch!"

Den Auftakt machte dann am Samstag um 15 Uhr die Kapelle Premium Bavaricum mit traditioneller, bayerischer Volksmusik. Um 16 Uhr stimmte dann der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising einige Lieder an. Neben diversen Schmankerln wie Hendl, Essigknödel oder Obazdn gab es natürlich auch die Weihenstephaner Bierspezialitäten. Die Stimmung passte, es war auch verhältnismäßig trocken - bis zum frühen Abend. Auf einmal öffnete der Himmel seine Schleusen. Es prasselte auf den historischen Akademie-Innenhof herab, die vielen Gäste suchten in den Gewölben des ehemaligen Klosters Schutz vor dem Regen. Nicht wenige waren durchnässt, bei den Brauerei-Mitarbeitern befürchtete man gar ein verfrühtes Ende der Feierlichkeiten. Premium Bavaricum spielte aber einfach weiter und hielt das Fest mit der Volksmusik am Laufen - und siehe da: Auf einmal kam sogar die Sonne zum Vorschein. Die Plätze waren rasch wieder gefüllt und es konnte tatsächlich weitergehen. 

Zum ersten Mal gab es Thementastings, die Markenbotschafter Matthias Ebner anbot. Die Welt der Biere durfte man für einen geringen Unkostenbeitrag erkunden. Mit viel Humor und lehrreichen Aspekten führte Ebner durch die rund 45 Minuten langen Verkostungen. 

Die Sonic Superband übernahm dann am frühen Abend das Kommando auf der Bühne, spielte zuerst einige Lieder für die anwesenden Kinder, die in Tanzlaune waren. Danach war dann die Zeit für Partymusik gekommen - und die Band um Sängerin Bine Heller rockte Weihenstephan. Zum Schluss standen sogar einige Gäste, ganz im Stile des Volksfest, auf den Tischen und feierten bis zur Sperrstunde. 

Ein großes Dankeschön geht an alle Mitarbeiter, die sich Jahr für Jahr bereit erklären, beim Bergfest mitzuhelfen. So kann man mit einem Minimum an externen Helfern auskommen und die Preise jedes Jahr familienfreundlich halten. Es war wieder einmal ein friedliches Fest für Groß und Klein.