Weihenstephaner Logo klein

Weihenstephaner Logistikzentrum eröffnet: Wenn die Halle zum Volksfest wird

Am 24. Mai war es endlich so weit: Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan hat ihr Logistikzentrum offiziell eröffnet. Mit Blasmusik, Ochs vom Spieß und natürlich den eigenen Bierspezialitäten wurde von 15 bis 23 Uhr in der Exporthalle gefeiert.

Schon zu Beginn strömten die eingeladenen Gäste in das umfunktionierte Logistikzentrum: Biergarnituren, Zäune, Maibäume, Lorbeerbäumchen, Hau den Lukas und vieles mehr – ein richtiges Volksfest. Und mit gebrannten Mandeln, Ochs vom Spieß und Rahmschwammerl roch es auch so. Schließlich gab es die größte Investition in der Geschichte der Brauerei Weihenstephan zu feiern.

Das Weihenstephaner Logistikzentrum ist "das Tor zur Welt"

Entsprechend euphorisch ging es auch bei den Festrednern zu: Nachdem Brauereidirektor Prof. Dr. Josef Schrädler die Gäste begrüßt hatte, war Staatsminister Bernd Sibler dran. Er hatte sichtlich Freude an diesem Termin, auch wenn er leider nicht zu lange bleiben konnte – die Pflicht rief. Er versäumte es allerdings nicht zuzusagen, dass bei staatlichen Anlässen in Zukunft Weihenstephaner Bier ausgeschenkt werden solle. Ein Sonderlob gab es auch noch: Nicht nur für die Mitarbeiter, die er hervorhob, sondern für das Unternehmen im Allgemeinen – „Weihenstephan ist eine hervorragende Werbung für die Marke und den Standort Bayern.“ Die zweite Bürgermeisterin der Stadt Freising, Eva Bönig, betonte, wie zukunftsweisend die Investition der Staatsbrauerei sei und schloss mit einem Wortspiel: Weihenstephan „braut auf einem festen und guten Fundament“. Auch Landrat Josef Hauner schloss sich den Jubelarien an und bezeichnete das neue Logistikzentrum als „Tor zur Welt“.

Auszeichnung für Logistikleiter Bachmaier

Bevor Direktor Schrädler nochmal auf die Bühne durfte, wurde noch Logistikleiter Stefan Bachmaier ausgezeichnet – und zwar von den ausführenden Baufirmen. Er durfte unter dem Applaus der Festgäste eine kleine, handgemachte Trophäe entgegennehmen. Die gute Zusammenarbeit hat sowohl beim Logistikleiter als auch bei den Firmen Eindruck hinterlassen.

Zusammenarbeit mit der Stadt lief außerordentlich gut

Dr. Schrädler erklärte im Anschluss dem Publikum noch, warum es überhaupt zum Bau kam: Die Platzprobleme begleiten „uns schon zehn Jahre“. Dementsprechend sei das Logistikzentrum ein „unumgänglicher Schritt“ gewesen. „Trotz der sehr guten Arbeit des Teams kam es immer wieder zu einem leichten Verkehrschaos“ am Weihenstephaner Berg, sagte der Brauereidirektor. Umso höher sei die Leistung der Mitarbeiter einzuschätzen: Davor, so Schrädler, habe er „großen Respekt“.

Er betonte außerdem, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Freising außerordentlich gut lief. Auch für die Domstadt gibt es nämlich Vorteile: Der Schwerlastverkehr wird zu großen Teilen aus der Stadt geholt, lediglich der Shuttle-Transport zwischen Brauerei und Logistikzentrum führt noch durch Freising. Allerdings nicht mehr lange – denn 2020 soll die Westtangente fertig sein. Somit können dann die Lkw der Staatsbrauerei die Umfahrung nutzen.

Bis 23 Uhr wurde von Mitarbeitern und Gästen gleichermaßen gefeiert. Als die Lichter dann angingen und die Partyband Ois Easy den letzten Ton spielte, war das Logistikzentrum offiziell eröffnet – und der Betrieb hat natürlich schon wieder Fahrt aufgenommen. Schließlich muss das Bier ja in die Welt verteilt werden.

Lesen Sie auch: