Brauerlehrlinge beim "Hopfazupfa"
15.10.2026
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Wer bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer macht, lernt nicht nur, wie Bier entsteht – sondern bekommt auch die Möglichkeit, selbst bei der Ernte eines der wichtigsten Rohstoffe dabei zu sein.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist dabei das „Hopfazupfa“: Anfang September ging es für unsere vier Auszubildenden aus dem zweiten und dritten Lehrjahr gemeinsam mit ihrem Ausbilder, Technischer Leiter Tobias Zollo, zur Hopfenernte auf den Hof von Evi und Gerhard Rieger nach Pfettrach bei Attenkirchen in der Hallertau.
Auf dem Hopfenhof konnten die Lehrlinge hautnah erleben, was hinter dem grünen Gold steckt. Neben jeder Menge Wissen rund um den Hopfen und seine Ernte war vor allem eines gefragt: mit anpacken! Von der Arbeit auf dem Hopfenfeld über das Einhängen der Hopfenreben in die Pflückmaschine bis hin zum Befüllen der Hopfendarre und dem anschließenden Pressen und Verpacken des getrockneten Hopfens – überall durften die Auszubildenden selbst Hand anlegen.
„Uns liegt am Herzen, dass unsere Lehrlinge sehen, wie viel Arbeit und Aufwand in unseren Rohstoffen steckt und wie wichtig die Hopfenernte für den späteren Brauprozess ist“, erklärt Tobias Zollo. Denn wer weiß, was hinter dem Rohstoff steckt, bekommt auch ein ganz anderes Verständnis für das Bier, das später daraus gebraut wird.
Nach einem langen Tag auf dem Feld und auf dem Hof waren die vier zwar ziemlich geschafft, aber auch um viele praktische Erfahrungen und Eindrücke reicher. Und eines wurde dabei einmal mehr deutlich: Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer ist alles andere als eintönig – neben der spannenden Arbeit am Brauprozess selbst, geht es eben auch mal raus aus dem Sudhaus und mitten hinein in die Hopfenernte.
