Geselligkeit

"Endlich ist es so weit": Weihenstephaner am Platzl offiziell eröffnet

16.09.2026

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2 Min Lesezeit

Mit einem Schlag hatte es Wissenschaftsminister Markus Blume beim Anzapfen souverän bestätigt: Endlich strömt das Bier im Weihenstephaner am Platzl auch offiziell in die Gläser.

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„Endlich ist es so weit“ – in den Grußworten des Brauereidirektors Schrädler schwang eine große Portion Erleichterung mit. Denn die Umbauphase, die fast auf den Tag genau ein Jahr dauerte, hatte es in sich: „Am Anfang waren wir von einer Neugestaltung bestehender Gasträume ausgegangen, daraus wurde dann eine Grundsanierung des Gebäudes“, blickte Dr. Schrädler zurück. Das Problem dabei: Es gab keine Bestandspläne der Gewerke, was die Planungsphase in die Länge zog. Im September 2025 ging es dann endlich los: Nicht nur wurden die Wirte vorgestellt, auch der Umbau nahm endlich Fahrt auf. Ein Jahr später konnte Dr. Schrädler mit einem Lächeln im Gesicht festhalten: „Wir wollten ein Stück vom Weihenstephaner Berg und dessen besonderer Atmosphäre nach München bringen. Ich hoffe, es ist uns gelungen.“

"Wirtshäuser gehören zur Seele des Freistaates"

Wissenschaftsminister Markus Blume, der das Projekt von Beginn an begleitet hatte, freute sich: „Wir schreiben Münchner Wirtshausgeschichte: Die älteste Brauerei der Welt zieht ins neueste Wirtshaus der Stadt. Klar ist: Wirtshäuser gehören zur Seele des Freistaates. Unsere Staatsbrauerei Weihenstephan eröffnet ihr erstes Münchner Wirtshaus in bester Lage am Platzl – quasi im Wohnzimmer der Landeshauptstadt.“ Mit der Familie Zinner habe man zudem genau die richtigen Wirtsleute gefunden, sagte Blume: „Wenn ein Gastronom, ein Koch und eine Brauerin hier übernehmen, dann ist das einfach ein ‚perfect match‘.“ Mit einem Augenzwinkern konnte er die Festgäste auch bezüglich der weiteren Ambitionen der Brauerei beruhigen: „Es gibt keine Absichten, nach Münchner Wasser zu bohren und auf die Wiesn zu drängen.“ Auch die anwesenden Wirtsnachbarn dürften sich durch doppelten göttlichen Beistand sicher fühlen: “Wenn am Platzl jetzt der Engel Aloisius und der heilige Korbinian am Start sind, kann nichts mehr schiefgehen.” 

Zeitlose Klassiker mit modernem Twist

Die Familie Zinner geht voller Vorfreude in die neue Aufgabe. Bei der Eröffnung sagte Koch Sebastian Zinner: “Es macht uns wahnsinnig stolz, euch hier ab sofort bewirten zu dürfen.” Zusammen mit seiner Frau Cornelia und seinem Bruder Ferdinand möchten sie bayerische Wirtshauskultur mit einem modernen Twist vereinen - und das wird sich auch auf der Speisekarte zeigen. Zeitlose, bayerische Klassiker, gepaart mit internationalem Flair, passend zum Münchner Platzl. Brauereidirektor Dr. Schrädler verwies dabei auf das Spannungsfeld von Tradition und Moderne, in dem sich die Brauerei bewege - mit den Zinners habe man dafür die perfekten Partner gefunden.

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Reservierungen sind hier über Open Table möglich. Weitere Informationen finden Sie zudem unter www.weihenstephaneramplatzl.de.

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