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1516 Kellerbier

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan braut zu Ehren des 500-jährigen Jubiläums des Bayerischen Reinheitsgebots ein besonderes Bier: Das „Weihenstephaner 1516“.

Das Bayerische Reinheitsgebot feiert in diesem Jahr sein 500. Jubiläum. Aus diesem Grund haben sich die Weihenstephaner Braumeister etwas ganz Besonderes einfallen lassen und nach einem altüberlieferten Rezept ein Kellerbier gebraut, das „Weihenstephaner 1516“.

Das Jubiläumsbier „Weihenstephaner 1516“ ist ein naturtrübes Kellerbier. Beim Brauverfahren haben sich die Braumeister an die traditionelle Herstellungsweise eines Märzenbieres gehalten. Aufgrund der Bayerischen Bierverordnung von 1553 war es den Brauereien in Bayern früher nur erlaubt zwischen dem 29. September (Michaeli) und dem 23. April  (Georgi) Bier zu brauen. Dies hatte einerseits Feuerschutzgründe, andererseits konnte man das auch schon damals sehr beliebte untergärige Bier nicht ausreichend kühlen, da die Kältemaschine erst um 1900 in den Brauereien Einzug fand. Im Monat März wurde daher das letzte Bier der Brausaison gebraut – das Märzen, das den ganzen Sommer über in Eiskellern gelagert wurde. So reift auch das „Weihenstephaner 1516“  kalt und lange in den historischen Gewölbekellern am Weihenstephaner Berg und wird vor dem Abfüllen nicht filtriert. Durch die lange Lagerung setzt sich die untergärige Hefe naturgemäß am Boden ab und das Bier erhält so eine leichte, opale Trübung. Das dunkle Gerstenmalz verleiht dem Bier sein leuchtend-bernsteinfarbenes Aussehen und sorgt gleichzeitig mit seinen Röstaromen für eine angenehme Karamellnote und einen vollmundigen Körper. Auch bei der Wahl der Hopfensorten setzen die Brauer des Jubiläumsbiers auf eine alte und sehr seltene Hopfensorte, den „Hallertauer Record“. Diese traditionelle Hopfensorte wird weltweit nur noch auf circa einem Hektar angebaut und verleiht dem Bier eine angenehme Bittere und einen ganz eigenen Charakter. Zusätzlich wird die fruchtig-würzige Hopfensorte „Hallertauer Perle“ eingesetzt. Eine besonders wohlschmeckende Hopfenblume erhält das „Weihenstephaner 1516“ durch die Gabe des edlen Aromahopfens „Hallertauer Mittelfrüh“ am Ende der Kochung. Die feinen Aromen des Hopfens werden durch die späte Zugabe geschont und können so ihren vollen Geschmack entfalten.

Diese sorgfältig abgestimmte Kombination bester Rohstoffe lässt ein mild-süffiges Kellerbier entstehen.

  

Analyse-Daten

Stammwürze:                        12,6 % Gew.

Alkohol:                                   5,6 % vol

Bittereinheiten:                       25 EBU

Farbe:                                          13 EBC (bernsteinfarben / naturtrüb)          

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