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Brauerlehrlinge beim „Hopfazupfa"

Im Rahmen Ihrer Ausbildung verbrachten unserer Lehrlinge zum „Brauer und Mälzer“ einen Tag bei der Hopfenernte.

Mitten im grünen Gold arbeitete (v. l.) 1. Braumeister Tobias Zollo zusammen mit Felix Färber, Vitus Kühnl, Simon Rieger (Hopfenpflanzer), Erik Boden, Simon Bauer, Lukas Oberlindober und Paul Rentz.

Wer bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan die Ausbildung zum Brauer und Mälzer macht, der darf auch mal selbst das grüne Gold ernten: Anfang September ging es für die sechs Lehrlinge, gemischt vom ersten bis zum dritten Lehrjahr, zusammen mit ihrem Ausbilder, 1. Braumeister der Staatsbrauerei, Tobias Zollo, zum „Hopfazupfa“ (Hopfenernte) auf den Hof von  Evi und Gerhard Rieger nach Pfettrach/Attenkirchen in der Hallertau.

Dort wurde den Lehrlingen das theoretische und praktische Wissen über den Hopfen und die Hopfenernte vermittelt.  Angefangen bei der Arbeit auf dem Feld, über das Einhängen der Reben an der Pflückmaschine, das Befüllen der Hopfendarre oder das „Hopfenpressen“, dem Verpacken des getrockneten Hopfens in die Hopfensäcke - überall durften die Lehrlinge auch selbst kräftig mithelfen.

 „Uns liegt am Herzen, dass die Lehrlinge sehen, wie wichtig der Anbau und die Ernte der Rohstoffe für den weiteren Brauprozess ist“, erklärt 1. Braumeister Tobias Zollo. Außerdem sollen unsere Auszubildenden ein Gefühl dafür entwickeln, welcher Aufwand dahinter steckt.

Und das bekamen sie auch: Nach acht Stunden Hopfenarbeit auf dem Feld und am Hof waren alle Auszubildenden erschöpft, aber um viele Erfahrungen reicher.  „Ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Einblicken“, resümiert Paul Rentz, Auszubildender im 1. Lehrjahr.